Schwedische Entwicklungsgelder fließen wieder ins krisengeschüttelte Mali
Nach dem bewaffneten Konflikt

Schwedische Entwicklungsgelder wieder nach Mali

Schweden wird seine eingefrorenen Entwicklungsgelder für das krisengebeutelte Mali nun wieder ausbezahlen.

Mali sei auf dem Weg, die demokratische Ordnung im Land wieder herzustellen, sagte die schwedische Entwicklungsministerin Gunilla Carlsson der Nachrichtenagentur TT. Das Land werde im Sommer Neuwahlen abhalten, zudem sei die Sicherheit etwas stabilisiert worden. Derzeit wird Mali von einer Übergangsregierung geführt.

Schweden hatte nach dem malischen Militärcoup im März vor einem Jahr sämtliche direkte, sogenannte bilaterale Zahlungen im Wert von umgerechnet knapp 30 Millionen Euro eingestellt. Mit humanitären Hilfeleistungen von etwa 11 Millionen Euro hatte Schweden jedoch auch während des bewaffneten Konflikts die betroffenen Gebiete weiter unterstützt.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".