Umweltfreundlichere Autos, in Schweden allgemein als "miljöbilar" bezeichnet (Foto: Scanpix)
Strengere Auflagen für "Miljöbilar"

Umweltfreundlichere Dienstwagen weiter gefördert

Nachdem seit Jahresbeginn strengere Auflagen für sogenannte Umweltautos gelten, will die schwedische Regierung mit Steuersenkungen zum Kauf von verbrauchsärmeren Dienstwagen anregen.

Bis 2016 werde die Steuererleichterung weiter gelten, teilte Energieministerin Anna-Karin Hatt mit. Jährlich umgerechnet etwa 24 Millionen Euro will die Regierung für Dienstwagen, die als umweltfreundlicher klassifiziert sind, zuschießen. Hintergrund ist die zunehmend schrumpfende Nachfrage nach Umweltautos bei der Dienstwagenanschaffung.

Zudem gelten seit Jahresbeginn in Schweden strengere Auflagen für solche klimafreundlichere Fahrzeuge. Die bislang feste Abgasgrenze, laut der ein Umweltfahrzeug nicht mehr als 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen darf, ist nicht mehr gültig. Stattdessen gilt eine Formel, anhand der die Umweltverträglichkeit jedes Fahrzeugs einzeln berechnet werden soll. Mit dieser neuen Regelung sollen Autos attraktiver werden, die mit der allerneusten Umwelttechnik ausgerüstet sind. In Schweden dürfen die Besitzer eines Umweltfahrzeugs fünf Jahre lang weniger Kfz-Steuer zahlen und sind zudem von der City-Maut in Stockholm befreit. 

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