Wegen ihres rotschimmernden Fells wurde die Wölfin "Rotkäppchen" getauft
Keine weitere Umsiedlung geplant

"Rotkäppchen" darf bleiben

Für Schwedens derzeit bekannteste Wölfin, „Rotkäppchen“, hat sich die Hartnäckigkeit ausgezahlt.

Nach vier erfolglosen Versuchen, die Wölfin aus ihrem Revier im nordschwedischen Junsele umzusiedeln, gibt die Umweltbehörde auf. Man habe keine weiteren Pläne mehr mit diesem Wolf, gab Ruona Burman von der Behörde über die Nachrichtenagentur TT bekannt.

„Rotkäppchen“ stammt ursprünglich aus Russland und war nach Schweden umgesiedelt worden. Die Wölfin hatte in Junsele ihr neues Revier in Beschlag genommen, war aber nach kürzester Zeit mit den dortigen Rentierzüchtern in Konflikt geraten. Nach mehreren gerissenen Rentieren hatten die Züchter ihre Umsiedlung gefordert. Zuletzt war das Raubtier im März in der Stockholmer Region ausgesetzt worden, hatte aber nach kürzester Zeit wieder den Weg zurück nach Junsele gefunden.

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