Werden Kämpfer in Syrien trainiert und verüben später Anschläge in Schweden?
Schwedische Kämpfer in Syrien

Geheimpolizei befürchtet Anschläge von Syrien-Rückkehrern

Mindestens 30 Personen, die dem Terrornetzwerk al-Qaida ideologisch nahestehen, sind von Schweden nach Syrien gereist, um an den dortigen Kämpfen teilzunehmen. Das schätzt die schwedische Sicherheitsheitspolizei Säpo in ihrem am Montag veröffentlichten Jahresbericht.

Die Zahl ist hoch im Vergleich zu ähnlichen Reisen in Länder wie Afghanistan, Somalia oder den Irak aus den letzten Jahren. Nun befürchtet die Geheimpolizei, dass einige der Kämpfer nach ihrer Rückkehr nach Schweden hierzulande Terrorattentate planen könnten. Nur wenige der zumeist jungen Männer hätten ihre Wurzeln in Syrien oder eine anderweitige persönliche Beziehung zu dem Land, weshalb Säpo vor allem von ideologischen Gründen für die Reisen ausgeht.

Darüber hinaus geht aus dem Bericht hervor, dass die Geheimpolizei im vergangenen Jahr mehrere geplante Terroranschläge in Schweden verhindert hat. Genauere Angaben zu Anzahl, Ausmaß und weiteren Details wollte ein Sprecher der Behörde jedoch nicht machen.

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