Klicken statt ankreuzen - ab 2018 soll das möglich sein. Foto: Berit Roald/Scanpix
Auf dem Weg zur E-Demokratie

Computer soll zur Wahlurne werden

Bei den Wahlen im Jahr 2018 soll es zum ersten Mal möglich werden, seine Stimme über das Internet abzugeben. Sollte der Vorschlag des Wahlgesetzkomitees des Reichstags so umgesetzt werden, würden einige Pilotgemeinden ausgewählt, in denen die Bürger dann elektronisch von zu Hause aus wählen könnten, schreibt die Zeitung Riksdag & Departement.

Vorteile der neuen Methode seien, dass Behinderte und schwedische Staatsbürger im Ausland leichter an den Wahlen teilnehmen könnten. Außerdem erwarten Befürworter des Vorschlags, unter anderem von den Konservativen, dass die Wahlbeteiligung ansteigen könnte. Aus der Umweltpartei kam jedoch die Befürchtung, dass einige Wähler von anderen in ihrer Wahlentscheidung beeinflusst werden könnten. Außerdem könne allein die Möglichkeit elektronischen Wahlbetrugs das Vertrauen in die Demokratie untergraben.

Die Stimmenabgabe über das Internet ist als Alternative gedacht und soll den altgedienten Wahlzettel aus Papier vorerst nicht komplett ersetzen.

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