Aus schwedischen Schornsteinen kommen immer weniger Rauchzeichen
Treibhausgasemissionen gesunken

Schweden übererfüllt Kyoto-Ziele

In Schweden wurden im vergangegen Jahr insgesamt rund 58 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase ausgestoßen. Das entspricht einem Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 20 Prozent im Vergleich zum Niveau von 1990, das als Ausgangspunkt für die im Kyoto-Protokoll festgeschriebenen Klimaziele dient.

Als eine Ursache für die Verringerung der Emissionen hat das staatliche Amt für Umweltschutz, das die aktuellen Zahlen am Dienstag veröffentlichte, die Zunahme verbrauchsarmer sowie mit Bio-Kraftstoffen betriebener Fahrzeuge ausgemacht. Außerdem hätten die schwache Konjunktur und der viele Regen im vergangenen Jahr zum Rückgang beigetragen. Letzterer habe es ermöglicht, mehr Strom aus Wasserkraft zu produzieren und dadurch im Energiesektor den Ausstoß reduziert.

Schweden hat damit seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll übererfüllt. Seit 1990 hätten vor allem Industrie, Privathaushalte und Landwirtschaft ihre Emissionen gesenkt. Im Verkehrsbereich liegt der Ausstoß klimaschädlicher Gase heute allerdings knapp über dem Niveau von damals.

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