Anna Skarhed und ihre Mitarbeiter konnten nicht ermitteln, wer die geheimen Dokumente herausgegeben hat
Ermittlungen eingestellt

Saudi-Affäre: Undichte Stelle nicht gefunden

Die Ermittlungen des Justizkanslers, der schwedischen Regierungsbehörde, die andere Behörden auf ihre Gesetzestreue hin kontrolliert, zu der Herausgabe von sensiblen Dokumenten in der Saudi-Affäre werden eingestellt. Man habe nicht herausfinden können, wer die brisanten Papiere ursprünglich an Journalisten des Schwedischen Rundfunks weitergegeben hatte, teilte Justizkanslerin Anna Skarhed mit.

Mit Hilfe der Dokumente waren geheime Pläne des staatlichen Forschungsinstituts für die Verteidigung zur Beteiligung am Bau einer Waffenfabrik in Saudi-Arabien aufgedeckt worden. Das Institut hatte sich an die Kontrollbehörde gewandt, weil man der Auffassung ist, dass der Inhalt der Papiere teilweise der Geheimhaltungspflicht unterlag und damit nach schwedischem Recht nicht hätte herausgegeben werden dürfen. Justitiekansler Anna Skarhed teilt diese Auffassung, muss nun jedoch aufgrund des ergebnislosen Ermittlungsverfahrens die Untersuchungen beenden.

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