Jan Åke Jonsson zeichnete sich unter anderem durch die später gescheiterte Saab-Übernahme durch Spyker Cars aus
Führende Saab-Mitarbeiter in Untersuchungshaft

Früherer Saab-Chef wegen Steuerbetrugs beschuldigt

Der frühere Leiter des Autoherstellers Saab, Jan Åke Jonsson, ist einer der wegen Steuerbetrugs beschuldigten früheren Mitarbeiter des Konzerns. Jonsson hatte sich bis zum Dienstagmittag in Untersuchungshaft befunden und war anschließend freigelassen worden, berichtet die Nachrichtenagentur TT.

Dem früheren Vorsitzenden wird jedoch weiterhin vorgeworfen, gemeinsam mit dem früheren Leiter der Wirtschaftsabteilung sowie mit der Chefjuristin des Konzerns die Buchführung manipuliert zu haben, um die Steuerbehörde in die Irre zu führen. Der 61-jährige Jonsson hatte seit 2005 den Konzern geleitet und den finanziell stark gebeutelten Autobauer in die später geplatzte Übernahme durch Spyker Cars geführt. Im Zuge der schweren wirtschaftlichen Krise des Konzerns war Jonsson 2011 von seinem Posten zurückgetreten. Er hält seitdem Ämter in verschiedenen Aufsichtsräten anderer Unternehmen inne, unter anderem beim staatlichen Energiekonzern Vattenfall.

Am Dienstagmittag hat die Regierung jedoch von Jonsson gefordert, in diesem Amt eine Pause einzulegen. Man werde ihn wieder in Vattenfalls Aufsichtsrat zurückbegrüßen, falls alle Verdachtsmomente widerlegt würden, sagte Staatssekretär Erik Thedéen der Nachrichtenagentur TT.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade ljud i menyn under Min lista