Schüler müssen besser geschützt werden
Verurteilte Sexualstraftäter an Schulen

Kinderombudsmann will Gesetzeslücken schließen

Der Kinderombundsmann hat die Regierung zur Schließung von Gesetzeslücken bei der Anstellung von Personal in Schulen und Kitas aufgefordert. Laut einem Bericht der Tageszeitung Dagens Nyheter hat der Ombudsmann zusammen mit Schulaufsicht und der Schulbehörde große Gesetzeslücken ausgemacht.

Zuvor hatten Medien darüber berichtet, dass trotz einer Verschärfung der Regelung knapp 100 Menschen in Schulen arbeiten, obwohl sie wegen Sexualdelikten vorbestraft sind. Schulen und Kitas sind zwar seit 2001 dazu verpflichtet, bei Neuanstellungen einen Auszug aus dem polizeilichen Führungszeugnis anzufordern, diese Regelung gilt jedoch nicht für bereits angestelltes Personal. Eine Durchsicht der Gesetze habe weitere Lücken aufgedeckt, so die Chefjuristin der Schulaufsicht.

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