Mit GPS-Fesseln kann jeder Schritt mitverfolgt werden (Foto: Per Ydreskog/Scanpix)
Neue Überwachungsmethode

GPS-Fußfessel soll Strafvollzug verändern

Mit GPS ausgestattete elektronische Fußfesseln sollen künftig eine größere Rolle im schwedischen Strafvollzug spielen.

Ab diesem Herbst sollen 30 dieser neuen Überwachungssender getestet werden, sagte Fredrik Wilhelmsson, Verwaltungschef im Strafvollzug, dem Schwedischen Rundfunk. Anschließend würden die Fußfesseln häufiger bewilligt werden, hofft Wilhelmsson. Mit dem neuen Sender sei es möglich, die genauen Bewegungen der überwachten Person zu verfolgen. Bisherige Sender würden dementgegen nur ein Signal abgeben, wenn sich die Person gerade in ihrer Wohnung befindet.

Fußfesseln werden in der Regel bei Hafturlauben angewandt. Die bislang üblicherweise verwendeten Sender können auch als Alternative zu Gefängnisstrafen von bis zu sechs Monaten angeboten werden.

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