Homosexuelle Schweden sollten sich vor einem Ausflug nach Berlin impfen lassen, empfiehlt das Seuchenschutzinsttitut
Gefährlicher Meningokokken-C-Erreger

Seuchenschutzinstitut empfiehlt Impfungen für Berlin-Reisende

Das schwedische Seuchenschutzinstitut hat homosexuellen Männer empfohlen, sich vor einer Reise nach Berlin gegen den gefährlichen Meningokokken-C-Erreger impfen zu lassen.

Der Erreger kann eine gefährliche Form der Hirnhautentzündung auslösen, an der mehrere Personen in den vergangenen Jahren in den USA gestorben seien, meldet das Seuchenschutzinstitut laut Berichten des Schwedischen Rundfunks. Die Erkrankung kann über die Atemwege verbreitet werden und wurde bislang nur bei Männern diagnostiziert, die sexuellen Kontakt zu anderen Männern hatten. Schweden, die sich zu dieser Risikogruppe zählen würden, sollten sich vor einem längeren Aufenthalt in Städten wie New York, Paris und Berlin impfen lassen, so Anders Tegnell von dem Institut. Leide man nach der Rückkehr unter hohem Fieber und Kopfweh, sollte schnellstens ein Arzt aufgesucht werden.

Meningokokken-C-Erkrankungen sind bislang in diesem Jahr in Belgien, Frankreich und Deutschland gemeldet worden. In Schweden ist die Erkrankung bislang nicht aufgetreten.

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