Eine Woche lang rückte die Polizei ständig aus (Foto: Scanpix)
Krawalle im Frühjahr

Kaum Konsequenzen für Randalierer

Die Krawalle in Stockholmer Vororten, die im Frühjahr weltweit für Aufmerksamkeit sorgten, haben nur ein geringes juristisches Nachspiel gefunden.

Das belegt eine Untersuchung des Schwedischen Rundfunks. Von den rund 400 Anzeigen, die im Zusammenhang mit den Krawallen bei der Polizei eingingen, sind demnach 90 Prozent zu den Akten gelegt worden. Bisher wurde ein Mann, der Autos angezündet hatte, zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, zwei Männer mussten wegen Verstoßes gegen das Rauschmittel- beziehungsweise das Waffengesetz Geldbußen entrichten. Mehrere Fälle mit insgesamt 16 Verdächtigen sind nach Angaben des Rundfunks noch in Bearbeitung. Die Krawalle, die teils auch auf andere Landesteile übergriffen, hatten am 19. Mai im Stockholmer Einwanderervorort Husby begonnen und rund eine Woche angehalten. 

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".