Wahrzeichen von Malmö: Der "Turning Torso"
Keine Verurteilung

Judenhass in Malmö immer bedrohlicher

Für Juden wird das Leben im südschwedischen Malmö immer bedrohlicher. Zwischen 2010 und 2013 hat sich die Zahl angezeigter Hassverbrechen gegen Juden verdreifacht.

Das schreibt die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf die Tageszeitung Sydsvenskan. Demnach wurden in Malmö im vergangenen Jahr 60 Fälle von antisemitischen Hassverbrechen zur Anzeige gebracht. Keine einzige Anzeige führte aber zu einer Verurteilung. Die Polizei wolle nun stärker auf die Aufklärung antisem0tischer Verbrechen fokussieren.

Dass Juden in der Öffentlichkeit beschimpft, angespuckt oder angerempelt werden, gehört nach Aussage Betroffener in der multikulturellen Stadt mittlerweile zum Alltag. Eine Betroffene sagte Sydsvenskan, sie habe Malmö lange wegen der Vielzahl der dort repräsentierten Nationalitäten gemocht. Inzwischen sei für Juden aber offenbar in Malmö kein Platz mehr. Auch die Zahl angezeigter Verbrechen gegen Homo-, Bi- und Transsexuelle ist in Malmö merkbar gestiegen.

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