Asylbewerberheim bei Vetlanda
Trotz gesenkter Prognose

Zu wenig Wohnraum für Asylsbewerber

Obgleich in diesem Jahr weniger Asylbewerber erwartet werden als ursprünglich angenommen, können die Gemeinden bei weitem nicht für alle Wohnungen bereitstellen.  

Das schreibt die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf Statistik des Einwanderungsamtes. Für dieses Jahr rechnet das Amt demnach damit, 8200 Asylbewerber in kommunalen Wohnungen unterbringen zu können. Dies seien 2200 Plätze weniger als nötig. Die übrigen Neuankömmlinge müssen vorerst in den Asylbewerberheimen verbleiben. In jüngster Zeit hatten sich zahlreiche Gemeinden zunehmend ablehnend zur Aufnahme von Flüchtlingen geäußert. Es herrsche landesweit ein großer Mangel an Wohnungen, insbesondere an Mietwohnungen, sagte Anna Ekermo Tagesson, Integrationskoordinatorin in der Provinz Södermanland. Diesem Argument könne man wenig entgegensetzen.

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