Rickard Söderberg
Botschaft weist Aufforderung zurück.

Keine Pride-Flagge in Moskau

Die schwedische Botschaft in Moskau hat es abgelehnt, zu Ehren des am Dienstag in Stockholm beginnenden Pride-Festivals die Regenbogenflagge als Symbol für den Kampf für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen zu hissen.

Die Einschränkung der Rechte Homosexueller war in jüngster Zeit auch unter schwedischen Kulturschaffenden auf Kritik gestoßen. Der Tenor Rickard Söderberg hatte auf Facebook die schwedische Botschaft in Russland aufgefordert, die Regenbogenfahne zu hissen, und in dem sozialen Netzwerk dafür rasch Beifall gefunden. Am frühen Dienstagnachmittag hatten bereits rund 25.000 Menschen den Appell unterstützt. Die Botschaft wies eine entsprechende Stellungnahme aber zurück. Eine Pressesprecherin des Außenministeriums sagte, Schweden betreibe den Kampf für Menschenrechte mit anderen Mitteln als mit dem Hissen von Fahnen.

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