Anti-Gay-Demonstration in Nigeria
Keine Präzedenzfälle

Asylgesuche von Homosexuellen: Gerichte ohne klare Linie

Schweden verfolgt keine klare Linie bei der Behandlung von Asylersuchen von Homo-, Bi- und Transsexuellen (HBT-Personen). Die Einwanderungsgerichte fragen entsprechende Präzedenzfälle nach. 

Das schreibt die Tageszeitung Svenska Dagbladet. Laut einer vom Verband für sexuelle Gleichberechtigung (RFSL) zusammengestellten Statistik erhielten demnach 41 der insgesamt 44 HBT-Asylbewerber aus Nigeria, deren Fall zwischen Januar 2010 und April 2013 von einem der Einwanderungerichte behandelt wurde, einen abschlägigen Bescheid. Kein einziger dieser Fälle ging in die nächste Instanz, das Oberste Einwanderungsgericht. Aus Uganda wurden im gleichen Zeitraum 50 von insgesamt 58 Asylanträgen abgelehnt.

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