Solen speglar sig i ett bostadshus. Foto: Hasse Holmberg/Scanpix.
Im Dunkeln ist gut munkeln? Manche verlangen saftige Untermiete
Vermietung in zweiter Hand

Regierung will Miethöhe überprüfen

Das Amt für Wohnungswesen soll im Regierungsauftrag versuchen, statistische Angaben über die Beträge zu erhalten, die Mieter derzeit tatsächlich für ihre Wohnungen zahlen. 

Ziel ist die eventuelle Einführung von Mietregelungen. Das schreibt die Tageszeitung Svenska Dagbladet. Bislang verfügt der Staat nicht über entsprechende verlässliche Statistik. Eine umfassende Untersuchung der Zeitung hatte ergeben, dass Untermieter beziehungsweise Mieter, die die Wohnung von Erstmietern komplett "in zweiter Hand" mieten, im Durchschnitt 55 Prozent mehr bezahlen als diese.

Die Untervermietung ist in Schweden verbreiteter geworden, seit ein Gesetz vom Januar dem Hauptmieter gestattet, mehr Geld zu verlangen. Nach einer Untersuchung der stark besuchten Annoncen-Seite Blocket von Anfang Juli wird eine Ein-Zimmerwohnung in Stockholm inzwischen für durchschnittlich 5980 Kronen (688 Euro) pro Monat angeboten, 830 Kronen mehr als noch vor einem Jahr. Der Mietwohnungsmarkt in Schwedens Großstädten gilt als sehr problembehaftet. Auf Erstmietverträge muss man in der Hauptstadt durchschnittlich zehn und in bestimmten Stadtteilen länger als zwanzig Jahre warten. Auch in Göteborg und Malmö müssen die Untermieter inzwischen etwas mehr berappen.

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