Korruptionsverdacht

Südafrika untersucht Gripen-Kauf erneut

In Südafrika haben am heutigen Montag die Verhöre über vermeintlich dubiose Geschäfte in Zusammenhang mit dem Kauf von 26 schwedischen Kampfflugzeugen vom Typ Jas Gripen begonnen.

Das Geschäft Ende der 1990er Jahre wurde von Verdacht auf Korruption begleitet. Auch die jetzige Untersuchung ist von Skandalen nicht verschont. So sind mehrere Ermittler unvermittelt abgesprungen. In Schweden wurden die Ermittlungen gegen den Hersteller Saab wegen Korruptionsverdacht im Jahr 2009 eingestellt.

Südafrika hatte die Ermittlungen 2011 auf Initiative von Präsident Zuma wieder aufgenommen, um die Umstände des Waffendeals zu klären. Die Untersuchung nimmt ihre Arbeit mit einer halbjährigen Verspätung auf. Das Mandat der Kommission soll sich über ein Jahr erstrecken.

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