Hofft auf Lücke
Großbritannien verhandelt europäischen Haftbefehl erneut

Assange bald auf freiem Fuß?

Der von schwedischen Behörden gesuchte Wikileaks-Gründer Julian Assange könnte möglicherweise von einer Gesetzeslücke profitieren und nach Südamerika entkommen.

Wie britische Medien berichten, verhandelt die Regierung in London den europäischen Haftbefehl erneut in Brüssel. Falls bei Auslaufen der jetzigen Regelung keine neue in Kraft ist, könnte Assange die Botschaft von Ecuador verlassen und nach Südamerika reisen, ohne dass britische Behörden ihn daran hindern.

Assange soll nach Schweden wegen Vorwürfen zu Sexualstraftaten ausgeliefert werden, hat aber seit gut einem Jahr Unterschlupf in der Botschaft in London erhalten, da Ecuador dem gebürtigen Australier Asyl gewährt. Die britische Regierung hat mittlerweile angekündigt, alles zu tun, um mit einer eventuellen Übergangslösung die Flucht von Assange zu verhindern.

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