Sport ist für Stefan Holm Ehrensache
Doping in Russland

Holm stellt Leichathletik-WM in Moskau in Frage

Der ehemalige schwedische Hochsprung-Olympiasieger Stefan Holm hat scharfe Kritik an die Ausrichtung der Leichtathletik-WM in Moskau gerichtet. Ein Land, das beim Thema Doping einen so schlechten Ruf hat, sei kein würdiger Gastgeber.

Es gebe viele Gründe, warum Russland nicht ein Sportereignis von hohem Rang ausrichten sollte, so Holm gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Kurz zuvor war Holm ein Platz im Internationalen Olympischen Komitee IOK angeboten worden.

Der Leiter der Antidoping-Organisation WADA – der Schwede Arne Ljungquist – ist dagegen nicht der gleichen Meinung wie Holm. Große Meisterschaften seien ein guter Anlass mit der Dopingbekämpfung in den Gastländern zu beginnen, so Ljungquist.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".