Bisher hat es meist nur Sachschäden gegeben
Brennpunkt Eskilstuna

Linksextremisten im Visier der Polizei

Die Polizei im Mälargebiet will konzentriert gegen linksextremistische Radikale vorgehen. Diese sind in der jüngeren Vergangenheit rund 30 Mal gewalttätig gegen politische Gegner vorgegangen.

Im Brennpunkt war dabei die Kleinstadt Eskilstuna südlich von Stockholm gestanden. Ein Sprecher der Sicherheitspolizei Säpo sagte gegenüber dem Schwedischen Rundfunk, es sei charakteristisch für diese Art von Konflikten, dass sie regional begrenzt sind. Häufig handele es sich dabei auch um persönliche Rache.

Nach den Attacken der Linksextremisten befürchtet die Polizei daher Gegenangriffe von rechts. Nach Angaben der Säpo gibt es keine gesicherte landesweite Statistik über Gewalt zwischen radikalen Gruppen. Derartige Zwischenfälle seien aber in den letzten Jahren häufiger geworden, ohne jedoch das Ausmaß aus den 1990er Jahren zu erreichen.

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