Möglicher Verkauf von Braunkohlerevieren in Brandenburg

Deutsche Grüne fordern von Vattenfall Umweltverantwortung ein

Bei der Umstrukturierung des staatlichen Energieriesen Vattenfall sollte Schweden von einer Veräußerung der Braunkohlereviere in Deutschland absehen. Dies fordert der Fraktionsführer der Grünen im brandenburgischen Landtag, Axel Vogel, gegenüber der Tageszeitung Svenska Dagbladet.

Das Risiko sei zu hoch, dass sich ein Investor kurzfristig engagiere, um möglichst viel Geld abzuschöpfen und damit Schaden in der Region anrichte. Stattdessen sollte die Braunkohle langfristig abgewickelt werden.

Vattenfall baut jährlich in Brandenburg 60 Millionen Tonnen Braunkohle ab und betreibt damit drei Kraftwerke. Insgesamt sind 8.000 Angestellte beschäftigt. Bisher hat die Braunkohle dem schwedischen Unternehmen satte Gewinne beschert. Wegen der Verluste im Konzern, denkt die Leitung jedoch über den Verkauf wichtiger Sparten nach.

Da die Braunkohle wegen ihrer Umweltschädlichkeit häufig negative Schlagzeilen einbringt, wird dieser Bereich als Verkaufsobjekt gehandelt. Noch ist jedoch kein Käufer in Sicht. Ein Vertreter der Energiegewerkschaft IGBCE geht davon aus, dass eine Entscheidung bis zu den Reichstagswahlen im September kommenden Jahres fallen wird.

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