Klage der Grenzpolizei

Kauf von Sex in Malmö kein Problem

Dem Kauf von sexuellen Dienstleistungen sind im südschwedischen Malmö kaum Grenzen gesetzt. Dies kritisiert der stellvertretende Chef der Grenzpolizei gegenüber der Tageszeitung Sydsvenskan.

Die Arbeit der Polizei in Malmö gegen Prostitution sei ein Witz, so der Grenzpolizist. Er fordert die Einrichtung einer entsprechenden Sondereinheit. In Schweden ist nicht Prostitution jedoch der Kauf von sexuellen Dienstleistungen strafbar.

Auslöser für die Kritik war eine Aktion der Zeitung, die in den Salons für Thaimassagen nach erotischem Service gefragt hatte. Dabei hatte jeder fünfte Salon zugesagt. Auch im Internet bieten die Salons unverblümt erotische Dienste an.

Bei der Malmöer Polizei stößt die Initiative der Grenzpolizei dagegen auf weniger Interesse. Dem Thema werde keine höhere Priorität eingeräumt, so der stellvertretende Chef der Stadtpolizei gegenüber der Zeitung.

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