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UN-Tag der Urbevölkerung

Erzbischof setzt sich für die Sami ein

Publicerat fredag 9 augusti 2013 kl 14.10
Erzbischof Anders Wejryd bricht eine Lanze für die Sami und ihre Rentierzuch (Foto: Maja Suslin/Stian Lysberg Solum/Scanpix. Montage: Sveriges Radio)

Schwedens Regierung muss deutlich mehr für die Sami tun. Dies schreibt der Erzbischof der schwedischen Kirche, Anders Wejryd,  zum Tag der Urbevölkerung in der Tageszeitung Dagens Nyheter.

In Schweden werde die Situation der Sami ignoriert und die Rechte der Urbevölkerung sträflich vernachlässigt. Wejryd sieht dabei im Zuge des Klimawandels vor allem die Rentierzüchter immer mehr unter Druck, aber auch, weil die Toleranz gegenüber Raubtieren größer geworden sei.

Zudem würde der Ausbau von Windkraft und der Boom im Grubenbau immer mehr klassische Rentierzuchtgebiete in Anspruch nehmen, so Wejryd. Die Regierung sei in der Verantwortung die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung der Rentierzucht zu berücksichtigen und müsse endlich etwas dafür tun, um den rechtlichen Status der Sami als Urbevölkerung zu garantieren.

In einer Stellungnahme dazu schreibt das Landwirtschaftsministerium an den Schwedischen Rundfunk, man sei sich darüber bewusst, dass der Klimawandel den Sami Risiken beschere. Dazu seien besondere Mittel bereit gestellt worden. Gleichzeitig sei die Stellung der Sami in der Verfassung gestärkt worden.

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