Solen speglar sig i ett bostadshus. Foto: Hasse Holmberg/Scanpix.
Eigentumswohnungen dominieren in der Stockholmer Stadtlandschaft
Ein Fünftel weniger an kommunalen Wohnungen

Sozialer Wohnungsbau auf dem Rückzug

Der Bestand an kommunalen Wohnungen im Großraum Stockholm ist in den vergangenen fünf Jahren stark zurückgegangen. Jede fünfte Wohnung ist seitdem in privaten Besitz übergegangen, zeigt eine Zusammenstellung der Zeitung Svenska Dagbladet.

Allein in der Stockholmer Innenstadt sind demnach 28.000 kommunale Immobilien verkauft worden.

Laut Ansicht führender Kommunalpolitiker waren diese Verkäufe notwendig, um die alternden Wohnungen aufzurüsten und neue Immobilien zu bauen.

Die Behörde für regionale Entwicklung (Tillväxtverket) warnt allerdings vor einem zunehmenden Mangel an kommunalen Mietwohnungen. Eine Vielfalt an Wohnungsformen sei notwendig, damit eine Vielfalt an unterschiedlichen Menschen in der Stadt leben können, so Ingrid Arltoft Henriksson von der Behörde gegenüber der Zeitung. Nicht alle könnten in Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern leben. Es sei nicht förderlich für das wirtschaftliche Wachstum einer Stadt, wenn nur Gruppen mit gleichem Hintergrund und gleichen Einstellungen herziehen würden.

Stockholm zählt in Europa mit zu den Städten mit dem größten Bevölkerungswachstum. Laut statistischen Schätzungen wird erwartet, dass die schwedische Hauptstadt bis 2030 etwa eine halbe Million Einwohner mehr zählen wird.

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