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Lehrer zum Einschreiten verpflichtet

Gemobbte Schüler häufig ohne Beistand

Publicerat tisdag 13 augusti 2013 kl 10.48
Gemobbte Schüler können oft nicht auf Hilfe seitens der Lehrer hoffen

Obwohl sie gesetzlich zur Hilfe verpflichtet sind, stehen schwedische Lehrer häufig nicht gemobbten Schülern bei.

Laut einer Umfrage der anti-mobbing Organisation Friends entgeht es jedem dritten Lehrer, wenn ein Schüler gemobbt wird. Befragte Schüler der oberen Jahrgänge gaben zudem an, dass nur in der Hälfte aller Übergriffe das Schulpersonal einschreitet.

Wie der Leiter der Organisation, Lars Arrhenius, dem Schwedischen Fernsehen sagte, seien diese Zahlen nicht verwunderlich, da sich diese Entwicklung seit längerer Zeit abzeichne. Würden sich solche Zustände bei den Arbeitsplätzen von Erwachsenen und nicht in Schulen abspielen, so würden die öffentlichen Reaktionen darauf weitaus stärker ausfallen, so der Direktor.

Die Organisation Friends führt jedes Jahr eine Befragung an den schwedischen Schulen durch. In diesem Jahr hatten knapp 37.000 Schüler Angaben zu Mobbing und schlechter Behandlung gegeben. Demnach war etwa jeder fünfte Schüler beleidigender Handlungen an seiner Schule ausgesetzt.

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