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Polizisten graben Demonstranten aus (Foto: Filip Hannu/P4 Norrbotten)
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Protestblockade gegen Erzabbau (Foto: Linus Nygren/Sveriges Radio)
Barrikaden in Kallak

Neue Protestblockaden gegen Eisenerzmine

Die Polizei in Nordschweden hat wiederholte Protestblockaden gegen den geplanten Bau einer Eisenerzmine aufgelöst.

Bis zu 40 Personen hatten sich an selbstgebauten Barrikaden in Kallak festgekettet, um Probesprengungen auf dem Gelände zu verhindern, berichtet die Zeitung Dagens Nyheter. Mehrere hatten sich in die Erde eingegraben und wurden von Polizisten in langwieriger Arbeit von Hand wieder ausgegraben. Sechs Demonstranten wurden in polizeiliche Gewahrsam genommen.

Bereits im Juli hatte die Polizei nach ähnlichen Blockaden mehrere Demonstranten verhört. Die Proteste richten sich gegen Probesprengungen in Kallak nahe der Stadt Jokkmokk. Dort soll das schwedische Unternehmen Jokkmokk Iron Mines im Auftrag einer britischen Firma eine Eisenerzmine errichten. Laut Angaben des Bergbauunternehmens seien alle geplanten Bauarbeiten von öffentlicher Stelle genehmigt worden.

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