Emma Green Tregaros Nägel bei der Leichtathletik-WM in Moskau
Regenbogen-Nägel

Stiller Protest gegen Anti-Homosexuellen Gesetz

Große Proteste gegen Russlands Anti-Homosexuellen-Gesetz sind bei der Leichtathletik-WM in Moskau bislang ausgeblieben – zwei schwedische Athletinnen haben sich allerdings für einen stillen Protest entschieden.

Die Sportlerinnen Moa Hjelmer und Emma Green Tregaro haben ihre Nägel in den Farben der Regenbogen-Fahne – dem Symbol der HBT-Bewegung – angemalt, und Wettkampfbilder davon in Sozialen Medien hochgeladen.

Dies sei ein stiller Protest gegen Russlands Anti-HBT-Gesetze, sagte Hjelmer dem Schwedischen Rundfunk. Gleiche Rechte für alle müssten eine Selbstverständlichkeit sein.

Jelena Issinbajewa, russische Goldmedaillengewinnerin und Weltmeisterin im Stabhochsprung, empörte sich über den Nagel-Protest der Schwedinnen. Es sei respektlos gegenüber Russland und den russischen Mitbürgern. Russen seien womöglich anders als Leute aus anderen Ländern, aber es gebe Gesetze in dem Land, die respektiert werden müssten, so Issinbajewa.

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