Power-Metal-Gruppe Sabaton wurde als Headliner in Wolgograd wieder ausgeladen
Schwedische Band "Sabaton"

Metal-Band von Gedenkkonzert für Stalingrad ausgeschlossen

Die schwedische Metal-Band Sabaton ist im russischen Wolgograd von einem Gedenkkonzert zum 70igsten Jahrestag der Schlacht um Stalingrad ausgeschlossen worden

Die Konzertveranstalter haben die bereits gebuchte Band wieder ausgeladen, nachdem ein russischer Lokalpolitiker die Gruppe angeklagt hatte, in ihren Texten nazistische Botschaften zu verbreiten.

Gegenüber der Zeitung Dagens Nyheter sagte Bassist Pär Sundström, dass nichts an den Vorwürfen dran sei. Die Texte würden teilweise vom Zweiten Weltkrieg handeln, man müsse aber schon sehr engstirnig und schlecht im Englischen sein um zu glauben, dass dies die Gruppe zu Nazis machen würde. Zudem habe der Politiker Parallelen zu einem Auftritt der US-Band Bloodhound Gang in der Ukraine gezogen, während dem ein Bandmitglied die russische Flagge in seine Unterhose gesteckt habe. Es sei aber idiotisch anzunehmen, dass Sabaton ähnliche Aktionen für ihr Konzert plane, so Sundström.

Sabaton war als Headliner für das Gedenkkonzert im ehemaligen Stalingrad gebucht, und hatte bereits im Juli als Vorgruppe der Metal-Band Iron Maiden Konzerte in Russland gespielt.

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