So gut wie alle Anzeigen wegen Verstößen gegen das "sexköpslagen" beruhen auf Überwachungen durch die Polizei
Personalprobleme

Weniger Überwachung des Sex-Kauf-Verbots

Die Polizei kommt der Überwachung des schwedischen Sex-Kauf-Verbots weniger hinterher.

Anzeigen wegen Verstößen gegen das Prostitutionsgesetz sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel zurückgegangen, berichtet der Schwedische Rundfunk. Laut Polizeiangaben liegen die Gründe für diesen Rückgang daran, dass die Polizei weniger Möglichkeiten zur Überwachung habe. Früher sei die Schreibtischarbeit von einer speziellen Einheit übernommen worden, die es inzwischen aber nicht mehr gebe. Deshalb könnten die Polizisten nicht mehr ihre gesamte Zeit auf Patrouille verbringen, was letztlich zu weniger Anzeigen führe.

Carina Lennquist von der Kriminaleinheit in Stockholm sagte dem Rundfunk, dass im Grunde alle Anzeigen von der Polizei selbst erstattet würden, da weder Freier noch Prosituierte ein Interesse daran hätten. Die meisten Anzeigen würden in Stockholm erstattet werden, was die großen Auswirkungen auf die Statistik erkläre.

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