Wo schwedisch draufsteht, muss nicht schwedisch drin sein
Neuer Lebensmittelskandal

Ruf nach besseren Kontrollen

Nach einem neuerlichen Fall von Etikettenschwindel hat die Lebensmittelbehörde besser Kontrollen gefordert.

Lebensmittelkontrollen hätten lange Zeit vor allem auf die Produkthygiene geschaut, sagte Louise Nyholm von der Behörde der Nachrichtenagentur TT. Die letzten Enthüllungen zu Etikettenschwindeln würden jedoch aufzeigen, dass solche Fälle bewussten Betrugs vermehrt in Schweden und Europa vorkommen würden.

In dem jüngsten Fall hat ein Grossist in Helsingborg mehrere Tonnen Fleisch mit schwedischer Herkunft markiert, obwohl die Waren ursprünglich aus Polen, Irland und den Niederlanden stammten. Die genaue Menge verkauften Fleisches ist bislang nicht bekannt. Zudem waren mehrere Paletten mit dem Svensk Sigill-Etikett versehen, mit dem nur voll-schwedische Erzeugnisse gekennzeichnet werden dürfen. Das Unternehmen ist zum Rückruf der betroffenen Produkte aufgefordert worden, es drohen Strafzahlungen. Laut TT gebe es keine Hinweise darauf, dass das Fleisch gesundheitsschädigend sein könne.

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