Jüngst wurde Schweden wegen Diskriminierung von Frauen mit Kopftuch angeprangert
Verhör vor dem UN-Antirassismus-Ausschuss

Schweden zu lasch gegen Hassverbrechen

Schweden nimmt Hassverbrechen nicht genügend ernst und missachtet deshalb die UN-Konvention gegen Rassismus und Diskriminierung. Der Schwedische UN-Verband formuliert in einem Bericht an die Vereinten Nationen eine entsprechende Kritik.

Das Land muss an diesem Donnerstag vor dem UN-Antirassismus-Ausschuss. Laut dem Bericht des UN-Verbandes lag die Zahl der Hassverbrechen mit 5520 Vergehen im Jahr 2012 immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Auch haben die Fälle von Diskriminierung und Hassverbrechen gegen Muslime, Juden und Afrikaner zugenommen.

Roma und Sami werden weiter Diskriminierung ausgesetzt, so der Sprecher des Verbandes gegenüber der Tageszeitung Svenska Dagbladet. Der Sinn der Verhöre vor dem Antirassimus-Ausschuss ist zu prüfen, inwieweit die Ländern der entsprechenden Konvention der UN nachkommen.

An diesem Donnerstag legt die Schwedische Regierung ihren Bericht vor und der Ausschuss wird danach Fragen formulieren. Am Freitag wird die Regierung die Fragen beantworten. Einen Monat später wird der Ausschuss seinen Abschlussbericht vorlegen.

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