Trotz eingestellter Verfahren weiter gefährlich
Rückfallrisiko zu hoch

Weiter geschlossene Anstalt im Fall Quick

Der wegen achtfachen Mordes zunächst verurteilte und später in allen diesen Fällen frei gesprochene Sture Bergwall alias Thomas Quick soll weiter in einer geschlossenen rechtspsychiatrischen Anstalt bleiben. Zu dieser Entscheidung ist der Rechtsbeirat der Sozialbehördenaufsicht gekommen.

Es sei zu früh, um entscheiden zu können, ob nicht nach wie vor ein Risiko für den Rückfall in die Kriminalität bestehe, so die Behörde in ihrer Stellungnahme beim Amtsgericht Falun. Die letzte Anklage gegen Bergwall wurde Ende Juli dieses Jahres fallengelassen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er automatisch aus der rechtspsychiatrischen Verwahrung entlassen wird.

Der 63-Jährige war vor den Mordfällen bereits wegen Pädophilie und Körperverletzung verurteilt und in psychiatrischer Behandlung. Die Ärzte haben immer wieder betont, dass das Risiko eines Rückfalls bei ihm sehr hoch sei, so auch diesmal. Das Gericht prüft den Fall zwei Mal jährlich. Der Anwalt von Bergwall zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur TT über die Entscheidung enttäuscht.

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