Barack Obama
Obama-Besuch

"Schweden ist ein Hochrisiko-Land"

Mit Blick auf den für die kommende Woche geplanten Besuch von US-Präsident Barack Obama in Stockholm haben die amerikanischen Sicherheitsdienste Schweden als "Hochrisiko-Land" eingestuft.

Das sagte Olle Wästberg, ehemaliger Generalkonsul in New York, im Schwedischen Rundfunk. Die Amerikaner gingen von den Vorfällen in Schweden in jüngerer Vergangenheit aus, "einem Selbstmordattentat vor einigen Jahren und zwei ermordeten führenden Politikern", so Wästberg. "Dies dürfte den Secret Service nicht dazu bringen, Schweden als sonderlich sicher anzusehen."

Die Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem geplanten Besuch in Stockholm sind enorm. Laut dem Schwedischen Rundfunk rechnet man mit dem Einsatz von rund 2000 schwedischen Polizisten. Das Obama-Gefolge werde voraussichtlich 500 Mann stark sein.

In Stockholm waren 1986 Ministerpräsident Olof Palme und 2003 Außenministerin Anna Lindh ermordet worden. Im Dezember 2010 hatte Taimour Abdulwahab al-Abdaly ebenfalls in Stockholm einen Selbstmordanschlag begangen, bei dem allerdings nur er selbst ums Leben kam.

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