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Der schwedisch-eritreische Journalist Dawit Isaak gehört zu den prominenten politischen Häftlingen in Eritrea
Mehr Asyanträge seit Mai

Mehr Eritreer fliehen nach Schweden

Immer mehr Flüchtlinge aus Eritrea wollen in Schweden ihren Asylantrag stellen. Bereits im ersten Halbjahr haben bislang 2.200 Eritreer in Schweden Asyl beantragt – so viele wie im gesamten letzten Jahr.

Allein im Monat August waren es 500.

Laut Einschätzung der Ausländerbehörde haben unter anderem neue Beurteilungen der politischen Lage in Eritrea zu dem Flüchtlingsanstieg geführt. Im Mai hatte die Behörde beschlossen, politische Flüchtlinge aus Eritrea nicht mehr abzuweisen, was eine wichtige Erklärung dafür sei, dass viele Eritreer nun bevorzugt in Schweden Asyl beantragen wollen. Auch habe sich die Lage in Flüchtlingslagern im Sudan, in denen sich viele Eritreer aufhalten, verschlechtert, sagte Carl Bexelius von der Behörde dem Schwedischen Fernsehen.

Viele Asylsuchende fliehen vor allem wegen drohender politischer Verfolgungen aus der eritreischen Diktatur. Nach Schätzungen der UNO sind bis zu 10.000 politische Gefangene in Eritrea inhaftiert.

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