Morgonrusningstrafik på Essingeleden mellan Fredhäll och Essingeöarna. Foto: Janerik Henriksson / SCANPIX / Kod 10010
Attraktive Gegend bei akutem Wohnungsmangel
Mehr Lärmbelastung für mehr Wohnungen

Neubauten müssen mehr Lärm aushalten

Um dem vorherrschenden Wohnungsmangel entgegenzuwirken, soll künftig auch in Gegenden mit hoher Lärmbelastung gebaut werden dürfen.

So lautet die Empfehlung eines von der Regierung einberufenen Ausschusses, der sich mit Lösungen zu der dringlichen Wohnungsfrage in den schwedischen Großstädten beschäftigt hat. Bereits besiedelte Wohngebiete sollen dabei weiter verdichtet werden, indem an freien aber lärmenden Stellen wie Hauptstraßen oder Bahngleisen gebaut werden darf. Dabei soll aber nicht der zulässige Lärmpegel erhöht, sondern die Lärmisolierung der neuen Häuser verbessert werden. Die jetzigen Richtwerte für Lärm würden weiterhin gelten, sagte der Untersuchungsleiter Anders Lillienau dem Schwedischen Rundfunk. Stattdessen solle es möglich werden, häufiger von diesen Richtwerten abweichen zu dürfen. Die Ausnahmeregelung solle großzügiger werden, so Lillienau.

Der Ausschuss erhofft sich von der neuen Lärmregelung, dass mehr Studentenwohnungen gebaut, Wohnsiedlungen verdichtet und damit die Grünflächen in den Städten geschont werden.

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