Der Minister will, dass mit Schulmitteln nicht mehr an den Finanzmärkten spekuliert wird
Mittel aufgestockt

Schulaufsicht soll Kontrollen von freien Schulen ausweiten

Die schwedische Schulaufsichtsbehörde erhält in den kommenden Jahren mehr Geld von der Regierung. Damit soll die Kontrolle von freien Schulen und deren Mutterkonzernen verbessert werden.

Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, soll die Behörde 2014 umgerechnet etwa 400.000 und in den darauffolgenden Jahren jeweils etwa 800.000 Euro mehr erhalten als bisher geplant.

Damit reagiert die Regierung auf den Konkurs des zweitgrößten Schulkonzerns des Landes JB Education vergangenen Juni sowie verschiedene Meldungen zur schlechten wirtschaftlichen Lage vieler freier Schulen. Die Generaldirektorin der Schulaufsicht Ann-Marie Begler hatte im Zusammenhang mit dem JB-Konkurs darauf hingewiesen, dass die Behörde derzeit keine tief greifenden Untersuchungen der Bilanzen von Schulunternehmen durchführen könne.

Die Kompetenz der Behörde in diesem Bereich müsse verbessert werden, um in Zukunft zu verhindern, dass Eigentümer von freien Schulen die zugeteilten Steuergelder in Finanzanlagen investierten, so Bildungsminister Jan Björklund gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Der Minister will vor allem neue Akteure auf dem Schulmarkt überprüfen lassen, da es derzeit in der Eigentümerstruktur vieler Schulen einen Generationswechsel gebe.

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