Abknallen ist teurer geworden
Abschussgebühren erhöht

Elchjagd vielerorts teureres Vergnügen

Zum Start der Elchjagdsaison an diesem Montag müssen sich viele Jäger auf höhere Abschussgebühren einstellen. Nach der Einführung des neuen Elchverwaltungssystems im vergangenen Jahr haben zahlreiche schwedische Provinzen die Preise angehoben, um die höheren Verwaltungskosten zu decken.

Am teuersten ist der Abschuss eines Elchs inzwischen in der Provinz Sörmland südlich von Stockholm, wo pro erlegtem ausgewachsenen Tier in diesem Jahr umgerechnet etwa 140 Euro gezahlt werden müssen. In Jämtland in Nordschweden werden im gleichen Fall nur knapp 30 Euro fällig – und die Gebühren liegen seit Jahren auf dem gleichen Niveau.

Kritik an der Preiserhöhung vieler Provinzen kommt vom Jägerverband. Dort bemängelt man vor allem, dass die Mehreinnahmen in manchen Regionen für Aufgaben genutzt würden, die in keinem Zusammenhang mit der Elchjagd stünden. Nun bestehe das Risiko, dass die Provinzen, in denen die Gebühren bisher noch nicht erhöht wurden, demnächst nachziehen, so der Jägerverband.

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