Muss umweltfreundlicher werden
Umstellung auf umweltfreundliche Treibstoffe

Regierung will Schifffahrt unterstützen

Umgerechnet knapp 120 Millionen Euro will die schwedische Regierung in den kommenden drei Jahren zusätzlich für die Schifffahrt ausgeben. Mit dem Geld soll ein Teil der Extra-Kosten ausgeglichen werden, die der Branche durch die gesetzlich vorgeschriebene Umstellung auf umweltfreundlichere Treibstoffe entstehen, so Infrastrukturministerin Catharina Elmsäter-Svärd gegenüber der Zeitung Göteborgs-Posten.

Ab 2015 dürfen Schiffe, die die Ostsee, Nordsee oder den Ärmelkanal befahren, nur noch Kraftstoffe mit einem Schwefelgehalt von unter 0,1 Prozent benutzen. Aus diesem Grund stehen der Schifffahrtsbranche in den kommenden Jahren erhebliche Umstellungskosten bevor, die an die Besteller der Transporte - und damit an die schwedische Industrie - weitergegeben werden dürften.

Die Regierung will nun die zusätzlichen Mittel größtenteils dafür einsetzen, Fahrrinnen, Kanäle und Schleusen zu warten sowie im Winter eisfrei zu halten. Damit können die von den Reedereien zu entrichtenden Fahrwassergebühren deutlich gesenkt und die Branche so entlastet werden.

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