Gleichstellungsministerin Maria Arnholm
Gewalt gegen Frauen bekämpfen

Mehr Geld für Frauenhäuser

Die Regierung will die staatlichen Zuschüsse für Frauenhäuser und Organisationen, die Frauen im Falle von häuslicher Gewalt Hilfe und Unterstützung anbieten, kräftig aufstocken. Dies teilten Gleichstellungsministerin Maria Arnholm und die Ministerin für Jugend und Senioren, Maria Larsson, in der Zeitung Svenska Dagbladet mit.

Gewalt gegen Frauen sei heutzutage das am dringendsten zu bekämpfende Gleichstellungsproblem, so die beiden Ministerinnen. Der Staat dürfe die Hilfe für Opfer künftig nicht mehr vor allem dem Engagement von Freiwilligenorganisationen überlassen. Stattdessen müsse die Unterstützung selbstverständlich in die staatlichen Wohlfahrtssysteme integriert werden.

Ab 2014 planen Arnholm und Larsson daher die Zuschüsse für Frauenhäuser und ähnliche Organisationen von derzeit 3,3 auf umgerechnet knapp 4,9 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken. Darüber hinaus solle überprüft werden, wie die verschiedenen öffentlichen Instanzen künftig zusammenarbeiten sollen, um von Gewalt betroffenen Frauen noch besser beistehen zu können.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".