Auch Herbstlaub kann rutschig sein
Glatteis, Schlaglöcher, Absperrungen

Schlechte Radwege verursachen jeden zweiten Fahrradunfall

Die schwedischen Kommunen müssen sich besser um ihre Radwege kümmern und Fahrradfahrer besser schützen. Zu diesem Schluss kommt die staatliche Verkehrsbehörde, nachdem sie eine neue Analyse vorgelegt hat, wonach mindestens die Hälfte aller Unfälle, in die Fahrradfahrer verwickelt sind, auf Probleme mit den Radwegen zurückzuführen sind.

40 bis 50 Prozent aller Unfälle werden demnach von Glatteis, herumliegendem Streusand oder anderen Problemen mit der Unterlage verursacht. Weitere 10 bis 15 Prozent beruhen auf falsch angelegten Radwegen oder beispielsweise im Wege stehenden Absperrungen. Der Rest ist auf das Fehlverhalten von Radfahrern oder Problemen mit dem Fahrrad zurückzuführen.

Jedes Jahr verletzen sich in Schweden etwa 23.000 Menschen bei Fahrradunfällen so schwer, dass sie ein Krankenhaus aufsuchen müssen. Lars Darin von der Verkehrsbehörde fordert nun in der Zeitung Svenska Dagbladet, dass sich die Kommunen mehr für den Schutz von Radfahrern engagieren müssen, damit das Ziel einer Halbierung der Anzahl an Verkehrstoten bis 2020 erreichbar bleibt.

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