Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Langwieriges Bauprojekt nähert sich dem Ende

Durchbruch im Hallandsåsen-Tunnel

Uppdaterat onsdag 4 september 2013 kl 14.26
Publicerat onsdag 4 september 2013 kl 13.49
Ein paar Minuten Zeitersparnis
1:43 min
1 av 3
Die Arbeiter sehen Licht am Ende des Tunnels. Foto: Björn Lindgren/Scanpix
2 av 3
Projektleiter Per Rydberg und Infrastrukturministerin Catharina Elmsäter-Svärd. Foto: Jens Ericson/Sveriges Radio
3 av 3

Schwedens längster Eisenbahntunnel, die Unterquerung des Höhenzugs Hallandsåsen in Südschweden, ist fertiggebohrt. Am Mittwochmittag wurde in der zweiten der beiden parallelen und 8,6 Kilometer langen Tunnelröhren der Durchbruch gefeiert.

Damit nähert sich ein Bauprojekt der Fertigstellung, das bereits 1992 begonnen wurde und eigentlich nur fünf Jahre in Anspruch nehmen sollte. Dass die Bauzeit so enorm verlängert werden musste, ist vor allem der komplexen Geologie des abzutragenden Gesteins und mehreren damit verbundenen Wassereinbrüchen geschuldet, die die Planer so nicht vorausgesehen hatten.

In den ersten Jahren benutzte man zur Abdichtung des Tunnels das giftige Mittel Rhoca-Gil, das jedoch ins Grundwasser und weiter in Bäche und Wiesen gelangte und diese verseuchte. Als der Skandal bekannt wurde, brach man das Projekt ab. Zwischen 1997 und 2003 standen die Arbeiten still.

Erst nach einer aufwändigen Sanierung konnte der Tunnelbau 2005 mit einer neuen Bohrmaschine sowie einer neuen Baumethodik wieder aufgenommen werden. 2010 gelang schließlich der Durchbruch in der ersten und nun also auch der in der zweiten Röhre. Etwa 400 Menschen verfolgten den historischen Moment am Mittwoch auf einer Großbildleinwand in der Nähe der Baustelle.

Bis die ersten Züge durch den Hallandsåsen-Tunnel fahren können, wird es aber noch gut zwei Jahre dauern. Die Eröffnung ist erst für Ende 2015 vorgesehen, wenn auch die restlichen Arbeiten abgeschlossen sind. Die Gesamtkosten belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf über 1,2 Milliarden Euro.

Dann jedoch wird der größte Flaschenhals auf der Bahnstrecke zwischen Göteborg und Malmö beseitigt sein und die Kapazität der Strecke entlang der schwedischen Westküste deutlich ansteigen. Für Bahnfahrer zwischen den beiden Städten wird der Tunnel letztlich aber nur eine Zeitersparnis von wenigen Minuten bringen.


Weitere Artikel zum Thema bei Radio Schweden:

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".