Bestrahlung mit Antivirusmedizin ergänzt
Forschung am Karolinska Institutet

Antivirusmedizin bremst Krebs

Antivirusmedizin erhöht die Lebensdauer von Patienten mit Gehirnkrebs um ein Vielfaches. Dies belegt eine Studie des Karolinska Institutet in Stockholm.

Die Forscher hatten 50 Patienten, die wegen des bösartigen Hirntumors Glioblastom operiert wurden, neben der gewöhnlichen Behandlung mit Zellgiften und Bestrahlung auch das Antivirusmittel Valganciclovir verabreicht. Wer dieses Mittel über lange Zeit bekommen hatte, lebte im Durchschnitt 56 Monate länger als ohne Behandlung.

Dadurch hatte sich die Überlebenszeit vervierfacht. Der Zusammenhang zwischen Viren und Krebserkrankungen ist bereits etwa beim Gebärmutterhalskrebs bekannt. Eine Forscherin des Karolinska Institutet bezeichnete die neuen Erkenntnisse gegenüber dem Schwedischen Fernsehen als ermunternd für die Patienten und vielversprechend für die weitere Forschung.

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