Weitere Schlappe für lettisches Bauunternehmen

Die Blockade eines lettischen Bauunternehmens durch schwedische Gewerkschaften in der Nähe von Stockholm war rechtens. Der Oberste Gerichtshof von Schweden lehnte heute eine Wiederaufnahme des Rechtsstreits ab.

Damit bleibt das Urteil des Arbeitsgerichtshofs gültig. Diese Instanz hatte die Blockadeaktionen insbesondere der Baugewerkschaft gegen die lettische Firma für zulässig befunden. Die Firma hatte dagegen geklagt, weil sie die Blockade als Diskriminierung ansah. Mit der Blockade wollten die Gewerkschaften erreichen, dass die Firma mit ausschließlich lettischen Mitarbeitern schwedische Tariflöhne zahlt. Anfang Februar hat das Bauunternehmen seine Arbeit in Schweden eingestellt.

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