Millionenstrafe für Benzinkartell

Fünf Ölunternehmen sind wegen der Bildung eines Kartells zu 13 Millionen Euro Strafe verurteilt worden. Mit seinem heutigen Urteil erhöhte der Marktgerichtshof die vom Stockholmer Amtsgericht ausgesprochene Strafsumme.

Schwedens Kartellamt hatte jedoch deutlich mehr, nämlich annähernd 50 Millionen Euro Strafe gefordert. Nach Auffassung der Richter hatten die Unternehmen Statoil, Hydro, OK Q8, Preem und Shell im Herbst 1999 ein Kartell gebildet, um die Benzinpreise in die Höhe zu treiben. Ob die Ölunternehmen erneut Einspruch gegen das Urteil einlegen, ist noch unklar.

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