Gehen einem reichen Angebot an Studienplätzen entgegen: Schulabsolventen in Norrköping
Rekordviele Studienplätze

Studienplatz-Segen für junge Schweden

Obwohl zahlreiche Studienplätze in den vergangenen Jahren abgeschafft wurden, sind die Ausbildungschancen junger Schweden heute so gut wie nie zuvor.

Dies zeigt ein Bericht der Kanzlei der Ministerien (Regeringskansliet), laut dem mehr als die Hälfte der jetzigen Schulabsolventen einen Studienplatz an einer Hochschule, Universität oder Fachhochschule erhalten kann. In den kommenden Jahren werde ihr Anteil gar auf über 60 Prozent ansteigen.

Niemals zuvor habe man in Schweden eine derartige Situation erlebt, sagte Bildungsminister Jan Björklund der Tageszeitung Svenska Dagbladet. Auch im internationalen Vergleich sei das Studienplatzangebot in Schweden sehr hoch.

Den Berechnungen der Kanzlei liegen die Voraussetzungen zu Grunde, dass die jungen Menschen weiterhin dieselben Studiengänge anstreben und dass die Zahl der verfügbaren Plätze ungefähr auf dem jetzigen Niveau bleibt.

Nach einer Anfrage der Sozialdemokraten hat das schwedische Parlament kürzlich mittgeteilt, dass in den vergangenen drei Jahren etwa 16.000 Hochschulplätze abgebaut worden sind. Laut Bildungsminister Björklund würden die noch verfügbaren Plätze aber dennoch schwer zu füllen sein: Mit der heutigen Bewerbungsrate bestehe das Risiko, dass viele Plätze in den kommenden Jahren gar leer stünden, so Björklund.

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