Spiele für Smartphones erreichen völlig neue Computerspieler
Weg vom Nerd-Image

Sonnige Zeiten für schwedische Spiele-Entwickler

Die schwedische Computerspiel-Branche befindet sich nach wie vor auf Erfolgskurs.

Mit umgerechnet über 420 Millionen Euro setzten die Spiele-Entwickler mehr als doppelt so viel um wie noch im Vorjahr, meldet der Wirtschaftsindex der Computerbranche. Auch die Zahl der Angestellten im Spiele-Entwickler-Sektor ist um ein Drittel auf heute 2.000 angestiegen. Vor allem das schwedische Unternehmen Mojang, Entwickler des überaus beliebten Spiels „Minecraft“, steht für fast die Hälfte des Branchenumsatzes. Eben einfachere Spiele wie „Minecraft“ oder „Candy Crush Saga“, die auf Tablet-Computern oder Smartphones laufen, tragen zum Erfolg der schwedischen Entwickler bei.

Mit diesen neuen Geräten werde die Entwickler-Szene mehr und mehr ihren Nerd-Stempel los, sagte der Branchenvertreter Per Strömbäck der Nachrichtenagentur TT. Die Spiele würden völlig neue Zielgruppen erreichen wie etwa Berufspendler im mittleren Alter, Hausfrauen im Mittleren Westen der USA oder Rentner. Auch werde sich die neue Spiel-Szene positiv auf den Frauenanteil in den Entwicklerfirmen auswirken, der trotz stetigen Anstiegs in den vergangenen Jahren derzeit bei nur 15 Prozent liegt.

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