An Schwedens Gesamtschulen sollen Einwandererkinder mehr Sprachkenntnisse erlernen
Sprachförderung an den Gesamtschulen

Mehr Schwedisch für Migrantenkinder

Migrantenkinder sollen laut Wunsch der bürgerlichen Regierung mehr Schwedisch lernen.

Umgerechnet 26 Millionen Euro sollen für die kommenden drei Jahre zusätzlich eingeplant werden, um Erst- bis Fünftklässlern drei Extra-Schulstunden Schwedisch pro Woche zu ermöglichen. Laut Meldungen der Nachrichtenagentur TT können die zusätzlichen Schwedisch-Lektionen ab Herbst nächsten Jahres anlaufen.

Schwedisch-Kenntnisse würden eine endscheidende Rolle für den gesellschaftlichen Erfolg spielen, sagte Bildungsminister Jan Björklund. Die Einwanderung nach Schweden habe mittlerweile eine andere Form angenommen. Viele Migranten würden aus Ländern mit kaputten Gesellschaftsstrukturen wie Somalia, Afghanistan oder Syrien stammen. Viele hätten nur wenig oder gar keine Schulausbildung genossen, so Björklund.

Ähnliche Sprach-Förderprojekte für die Klassen 6 bis 9 laufen bereits ab diesem Herbst in den schwedischen Gesamtschulen an.

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