Ausgebrannte Busteile nach der Kollision, bei der 44 Menschen ums Leben kamen
44 Tote nach Busunfall am Montag

Busunglück: Iran beschuldigt Scania

Die iranische Polizei macht den schwedischen Fahrzeughersteller Scania für das Busunglück mitverantwortlich, bei dem am Montagabend im Iran 44 Menschen ums Leben kamen.

Aufgrund technischer Fehler seien die beiden in den Unfall verwickelten Busse nach einem Zusammenstoß in Brand geraten, sagte der Polizeichef von Teheran der Nachrichtenagentur Isna. Es sei nicht das erste Mal, dass Scania-Busse nach einer Kollision Feuer gefangen hätten, so der Polizeichef.

Der Pressesprecher von Scania, Hans-Åke Danielsson, sagte gegenüber der persischen Redaktion des Schwedischen Rundfunks, dass es verwunderlich sei, wenn derartige Feststellungen ohne eine eingehende Untersuchung der Vorfälle getroffen werden. Warum nach einem solchen Zusammenstoß Feuer ausbricht, sei in vielen Fällen sehr kompliziert herauszufinden. Er bezweifle, dass die iranischen Behörden bereits so kurze Zeit nach dem tragischen Unfall eine derartig umfassende Untersuchung durchführen konnten, so der Scania-Sprecher.

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