Björklunds Vorschlag: Schlechte Noten - keine Sommerferien
Sommerkurse und Extra-Jahr

Björklund will Schulpflicht für schwache Schüler verlängern

Jugendliche, die am Ende ihrer neunjährigen Grundschulzeit so schlechte Noten haben, dass sie sich nicht für den Besuch des Gymnasiums qualifizieren, sollen künftig bis zu ein weiteres Jahr lang die Schule besuchen müssen. Diesen Plan stellte Bildungsminister Jan Björklund am Donnerstag im Schwedischen Rundfunk vor.

Zunächst sollen Schüler mit unzureichenden Noten nach der neunten Klasse obligatorische Sommerkurse besuchen müssen, um dort ihre Ergebnisse zu verbessern. Reichen diese Kurse nicht aus, um die Qualifikation für das Gymnasium zu schaffen, soll die Schulpflicht um bis zu ein weiteres Jahr verlängert werden.

Das Vorhaben Björklunds ist jedoch noch nicht beschlussreif. Wie die verlängerte Schulpflicht genau geregelt werden könnte, soll nun zunächst untersucht werden.

Derzeit schließen etwa 12 Prozent der schwedischen Schüler die neunte Klasse mit so schlechten Noten ab, dass ihnen der Besuch des Gymnasiums und damit vielfach auch der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt bleibt. Eine Wiederholung des letzten Schuljahres, um die vorgesehenen Lernziele zu erreichen, ist momentan noch freiwillig.

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